Statische Seiten sind eigentlich “nur HTML”, aber plötzlich wird das Ganze von Cookie-Gesetzen überrollt. Hier ist der springende Punkt: Ohne JavaScript kann man kaum kontrollieren, welche Daten wo landen. Und das ist nicht nur ein Ärgernis, das ist ein Rechtsrisiko.
Warum Cookies auf statischen Seiten überhaupt auftauchen
Einfach gesagt: Drittanbieter-Skripte. Google-Analytics, Social-Media-Buttons, Werbenetzwerke – sie alle schießen Cookies, egal ob die Seite selbst etwas davon weiß. Hier trifft man auf den klassischen “Ich-hab-keine-Idee-was-ich-mach-trotzdem-muss-es-lassen”.
Rechtliche Fallen
DSGVO verlangt explizite Einwilligung, bevor nicht-technisch notwendige Cookies gesetzt werden. Auf einer rein statischen Seite fehlt oft das Consent-Tool, weil man “keine Logik” hat. Folgt: Bußgelder, Kundenverlust, Image-Schaden. Und das, meine Kolleg:innen, ist keine Kleinigkeit.
Technische Work-Arounds
Erster Trick: Service-Worker einsetzen, um Anfragen abzufangen und Cookies zu blockieren, bevor sie überhaupt das Dokument erreichen. Zweiter Trick: Vorab-laden von Skripten mit dem “defer”-Attribut und erst nach Klick aktivieren. Drittens: Externe Ressourcen auf einen eigenen Proxy schieben, dort die Cookie-Header strippen.
Praktischer Ansatz – Consent-Banner ohne JS
Man kann ein reines HTML-Banner bauen, das über ein simples