Warum die Körpermitte zählt

Ein explosiver Aufschlag, ein schneller Richtungswechsel – beides bricht zusammen, wenn die Core-Muskulatur schlappmacht. Hier liegt das Problem: Viele Spieler vernachlässigen den Rumpf, weil er unsichtbar bleibt. Aber genau dort, im Bauch, liegt die Kraft, die jede Bewegung stabilisiert. Und hier gibt’s keinen Platz für Ausreden.

Grundlagen: Die richtigen Muskeln aktivieren

Plank. Nicht nur ein Trend-Workout, sondern ein echter Core‑Stabilisator. 30 Sekunden, dann 10 Sekunden Pause, das Ganze fünfmal. Der Trick: Hüfte nicht durchhängen lassen – sonst geht’s gar nicht.

Russian Twists. Sitze, lehne dich leicht zurück, halte ein leichtes Gewicht und rotiere. Zehn Wiederholungen pro Seite, drei Sätze. Spüre, wie die seitlichen Bauchmuskeln Feuer fangen.

Ausdauer vs. Kraft

Kurze, intensive Intervalle sind das A und O. 20‑Sekunden‑Sprints gefolgt von 40 Sekunden Core‑Pause. Der Körper lernt, unter Belastung die Stabilität zu wahren. Das ist kein Marathon, das ist ein Sprint‑Spiel.

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Medicine‑Ball-Throw. Stehe in der Grundstellung, wirf den Ball seitlich gegen die Wand, fange ihn im Rollen wieder auf. Drei Sätze, je zwölf Würfe. Simuliert die Rotationskraft beim Vorhand‑Swing.

Einbein‑Deadlift. Halte eine Kettlebell, beuge das Standbein, strecke das freie Bein nach hinten. Drei Sätze à zehn Wiederholungen pro Bein. Trainiert die Stabilität, die du beim Sprint zum Netz brauchst.

Seitlicher Plank mit Hüftsenkung. 20 Sekunden pro Seite, vier Durchgänge. Der Hüftabspreizer wird zum Kern deiner Balance.

Integration ins reguläre Training

Hier ist der Deal: Nimm die Core‑Einheit direkt nach dem Aufwärmen, bevor du die Schläge beginnst. Der Körper ist dann frisch, die Muskulatur noch nicht ermüdet. Kurz, knackig, effektiv.

Praktischer Trainingsplan – 3‑Tage‑Split

Tag 1: Plank‑Variationen + Medicine‑Ball‑Throw. Tag 2: Russian Twists + Einbein‑Deadlift. Tag 3: Seitlicher Plank + leichtes Joggen, um die aktivierte Muskulatur zu lockern. Jede Einheit nicht länger als 20 Minuten. So bleibt die Intensität hoch, die Erholung ausreichend.

Technik‑Check: Richtig ausführen

Schau: Wenn du beim Plank den Rücken durchhängen lässt, verlierst du jede Wirkung. Und beim Russian Twist darf das Kreuz nicht überstreckt werden – sonst gibt’s Rückenprobleme.

Hinweis: Die Haltung ist entscheidend, nicht die Menge. Ein sauberer Durchgang wirkt mehr als fünf halbe. Und vergiss nicht, regelmäßig das Gewicht zu erhöhen, sonst stagniert dein Fortschritt.

Der schnelle Boost

Mit einem simplen Trick bekommst du sofort mehr Power: Vor dem Aufschlag fünf Sekunden lang tief in den Bauch einatmen, den Atem kurz halten, dann explosiv ausatmen und sofort den Aufschlag starten. Das aktiviert den Core sofort und gibt dir den nötigen Schwung. Teste das heute beim nächsten Training, und du merkst den Unterschied.
Hier ein letzter Hinweis: Halte deine Core‑Routine kurz, präzise und immer im Kontext deines Spiels. Mehr Kraft, mehr Kontrolle – jetzt loslegen.
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Zieh das Gewicht auf 5 kg, setze die Wiederholungen um 20 % höher und du wirst den Unterschied spüren.